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Cross-Flow Membranfiltration ist eine Methode zur Trennung suspendierter oder gelöster Stoffe nach Molekulargewicht und Größe.

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Nach Anlegen einer Druckdifferenz wirkt die Membran wie ein Sieb. Substanzen, die kleiner als die Porengröße der Membran sind, werden mit dem Lösemittel als „Permeat“ durchgelassen, während größere Moleküle oder Partikel im „Retentat“ zurückgehalten werden.
Diese Separationstechnik ist leicht zu handhaben und bedarf keines Phasentransfers, keiner Zugabe von Hilfsstoffen und benötigt wenig Energie.
Ultra- und Nanofiltrationsmembranen haben eine asymmetrische Struktur. Die aktive Oberfläche (Haut) der Membran, welche mit der zu trennenden Flüssigkeit in Kontakt kommt, ist eine hochdichte mikroporöse Schicht, die auf eine sehr poröse Stützstruktur aufkoaguliert ist.
Die Stützstruktur wirkt lediglich als Träger für die extrem dünne aktive Schicht und hat keinen Einfluß auf die Filtrationseigenschaften der Membran.
Da die eigentliche Trennschicht extrem dünn ist, können leicht sehr hohe Flußraten erreicht werden.
Aufgrund der hochasymmetrischen Struktur werden alle Stoffe jenseits der Ausschlußgrenze an der Membranoberfläche zurückgehalten, wodurch Verstopfung („Fouling“) der Poren von innen praktisch unmöglich ist.
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