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MICRODYN® Filtermodule sind für die Crossflow-Mikrofiltration entwickelt worden. Die CMF stellt ein modernes Filtrationsverfahren zur Abtrennung suspendierter Partikel oder emulgierten Flüssigkeiten dar. Die sich bei der Filtration bildende Deckschicht aus abgetrennten Teilchen wird
a) durch Erzeugung von Scherkräften an der Membranoberfläche (Crossflow-Mikro-filtration-CMF) und
b) durch periodische Rückspülung (PRS) entgegengesetzt zur Filtrationsrichtung auf eine sehr geringe Dicke limitiert.
Beide Maßnahmen bewirken eine hohe und weitgehend stabile Leistung. Alle MICRODYN® Modultypen können mit der periodischen Rückspülung (PRS) gereinigt werden. Alle MICRODYN® Module enthalten die von der AKZO AG entwickelte hydrophobe ACCUREL® -Membran aus Polypropylen. Diese Membranen sind gekenn- zeichnet durch einen hochporösen, symmetrischen Aufbau mit einer sehr engen Porengrößenverteilung.
Die Porosität beträgt 75 - 80%, die Poren bestehen aus miteinander verbundenen Hohlräumen, die sich gleichmäßig durch die Membran- wandung hindurchziehen und der Membran das Aussehen eines Schwammes geben. Die Porengröße beträgt nominal 0,2 µm. Diese Membranen gibt es sowohl in Form von Kapillaren mit Innendurchmessern von 0,6 und 1,8 mm als auch als...
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Kapillarmembranen: Sie werden in den Modulgehäusen eingegossen, wobei sowohl das Vergussmaterial als auch der Gehäusewerkstoff den unterschiedlichen Applikationen angepasst werden kann.
Tubularmodule: Sie werden überwiegend in Gehäusen aus Polypropylen fest eingeschweißt (darüber hinaus gibt es auch Tubularmembran-Kartuschen zum Einsatz in Edelstahlgehäusen) und genügen hierdurch höchsten Anforder- ungen an Robustheit und Dichtigkeit sowie Materialbeständigkeit.
Ein großer Vorteil der symmetrischen Struktur, speziell beim Einsatz der Tubularmodule, ist die Integrität der Membran auch bei kleineren mecha- nischen Verletzungen bei unsachgemäßer Behandlung (=Abrasionsbeständigkeit). Hier versagen oft Membranen mit asymmetrischer Struktur. Eine geringe Verletzung der dünnen Trennschicht bedeutet hier im Regelfall eine dramatische Änderung im Trennverhalten, die bis zur vollständigen Zerstörung eines Filtermoduls führen kann. Änderungen im Filtrationsverhalten durch Trocknen der Polypropylenmembranen sind weitgehend ausgeschlossen. PP ist, mit Ausnahme von Oxidantien, gegen viele Säuren, Laugen sowie organische und anorganische Chemikalien unempfindlich. Die Mikrofiltrationsmodule können somit zur Filtration einer großen Anzahl von Flüssigkeiten mit Gemischen solcher Chemikalien verwendet werden
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